Lentner boomt – Spatenstich zur Werkerweiterung in Hohenlinden

Spatenstich zur Werkerweiterung bei Lentner in Hohenlinden vor der Bautafel
Die Bautafel zeigt das neue Gebäude am Firmensitz in Hohenlinden, das noch 2027 in Betrieb gehen soll. Über den feierlichen Spatenstich am 24.09.2026 freuten sich v.l.n.r. Dominik Villinger (Hasnbau Bauunternehmen), Prokurist Mathias Hausmann jun., Geschäftsführer und Inhaber Mathias Hausmann sen., Bürgermeister Theo Falterer und Geschäftsführer Stefan Schimion.

Die stetig wachsende Nachfrage nach Lentner-Einsatzfahrzeugen und das seit Jahren dynamische Wachstum macht die Werkerweiterung erforderlich. Mit dieser großen Werkerweiterung bekräftigt Lentner sein Bekenntnis zum Standort Hohenlinden östlich von München. Auch langfristig soll hier die gesamte Fertigung der Fahrzeuge beheimatet sein und auf rund 170 Fahrzeuge pro Jahr gesteigert werden.

40 neue Arbeitsplätze

Weitere 30 bis 40 neue Arbeitsplätze sind geplant, um das Wachstum zu sichern. Im Westen des bestehenden Werkgeländes entsteht auf 4.800 m² Nutzfläche ein Gebäude mit Büro- und Besprechungsräumen im Obergeschoss. Die 85 mal 45 Meter große Grundfläche des Erdgeschosses teilt sich in drei Hauptbereiche.

Optimierte Betriebsabläufe

Im ersten Bereich der neuen Halle 4 sollen Vorfertigung und Vormontage der Bauteile eingerichtet werden. Daran schließt sich im zweiten Bereich die neue Lackiererei mit zwei Lackierkabinen für Aufbauten und Kleinteile an. Es folgt Bereich drei mit einem eigenen Pumpenprüfstand für TÜV und feuerwehrtechnische Abnahme sowie Schulung und Auslieferung.

Logistikzentrum für Beladung

Die neue Halle wird auch ein Logistikzentrum beherbergen, in dem nicht nur Material und Zulieferteile lagern, sondern auch die Ausrüstungsgegenstände, die später in den Einsatzfahrzeugen verlastet werden. Ein völlig neues Barcode-basiertes Konzept soll die Annahme, Zuordnung und das Abrufen jedes einzelnen Ausrüstungsgegenstandes noch effizienter machen.

Neuorganisation „am offenen Herzen“

Mit der neuen Werkhalle ist eine radikale Neugestaltung der Betriebsabläufe verbunden. Im laufenden Betrieb sollen Abteilungen und Werkstätten umziehen. So können schrittweise auch die bestehenden Hallen umgestaltet werden. „All das wird gute Planung, Improvisation und Flexibilität von allen Mitarbeitern erfordern“, sagt Mathias Hausmann, Eigentümer und Geschäftsführer von Lentner. „Am Ende wird am Standort Hohenlinden praktisch ein völlig neues, hochmodernes Werk stehen, mit dem Lentner deutlich leistungsstärker ist, weiterhin wachsen kann und für die Zukunft bestens gerüstet ist.“ Die Fertigstellung ist sehr ambitioniert für 2027 geplant. Die Investitionssumme beträgt insgesamt rund 10 Mio. Euro.

Neue innovative Lösungen

Bei Lentner wird es auch weiterhin keine Serienfertigung geben. Jedes Fahrzeug ist ein Unikat, gefertigt nach den Anforderungen der einzelnen Feuerwehr. „So erklärt sich die große Nachfrage nach Lentner-Einsatzfahrzeugen und unser dynamisches Wachstum“, sagt Hausmann.

Zeitplanung und chronologische Einordnung

  • 2007 Umzug von Grafing an den neuen Standort in Hohenlinden
  • 2009 Erste Werkerweiterung: Halle 2
  • 2014 Zweite Werkerweiterung: Halle 3
  • 2019 Nachbargrundstück im Westen durch Vorverträge gesichert
  • 2025 Nachbargrundstück erworben
  • 24.09.2026 Spatenstich zu den Bauarbeiten
  • Mitte 2027: Fertigstellung geplant