42 % der Feuerwehrkräfte reinigen ihre Ausrüstung nicht häufig genug
Auf der Interschutz 2026 in Hannover führte Rescue Intellitech eine interaktive Umfrage unter Feuerwehrkräften durch. Insgesamt 209 Teilnehmer beantworteten Fragen zu ihren Reinigungsgewohnheiten bei Atemschutzgeräten und persönlicher Schutzausrüstung, indem sie Punkte in vorgegebenen Antwortfeldern platzierten.
Die Ergebnisse zeigen sowohl Fortschritte als auch klaren Handlungsbedarf. 87 Teilnehmer – entsprechend 42 % – gaben an, ihre Ausrüstung seltener als nach jedem Brandeinsatz oder jeder Übung zu reinigen. Obwohl das Bewusstsein für Kontaminationsrisiken und den Gesundheitsschutz hoch ist, verhindern praktische Hürden im Alltag häufig eine konsequente und regelmäßige Dekontamination.
Eine regelmäßige und wirksame Reinigung reduziert die Belastung durch Schadstoffe, die selbst nach einer sichtbaren Reinigung auf der Schutzausrüstung verbleiben können. Dies trägt wesentlich dazu bei, den langfristigen Gesundheitsschutz der Einsatzkräfte zu verbessern und potenzielle Risiken im Einsatzalltag zu senken.
Die meisten Befragten reinigen ihre Ausrüstung entweder in der Feuerwache oder lassen sie durch externe Dienstleister aufbereiten. Nur wenige verlassen sich ausschließlich auf manuelle Verfahren oder verfügen über keine festgelegten Reinigungsabläufe.
Die Umfrage zeigt, dass bewährte Verfahren zwar bekannt sind, ihre Umsetzung jedoch noch nicht überall konsequent erfolgt. Effiziente Reinigungssysteme und standardisierte Prozesse bleiben entscheidend, um diese Lücke nachhaltig zu schließen.
Saubere Geräte helfen Leben zu retten.
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